AKTUELL


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Referentinnen und Referenten, 
 
mit großer Besorgnis haben wir als Veranstalter die sich dynamisch entwickelnden Infektionszahlen verfolgt. Nach mehrfacher Beratung sind wir nun zu dem Schluss gekommen, dass wir die Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege „BEWEGUNG IN DER STADT – Mobilität und Denkmalpflege“  nicht wie geplant vor Ort in der Henrichshütte in Hattingen durchführen können.
 
Wir alle haben uns sehr auf diese Jahrestagung gefreut und vor allem auch auf die persönliche Begegnung und den Austausch mit Ihnen. Dennoch sehen wir uns in Verantwortung gegenüber den Referenten und Gästen, die wir keinem unnötigen Risiko aussetzen wollen. Zudem gibt es die eindringlichen offiziellen Appelle, auf nicht notwendige innerdeutsche Reisen zu verzichten. Vor dem Hintergrund der politischen Ansagen würden wir mit der Durchführung einer Präsenzveranstaltung kein gutes Signal setzen. Mit der Format-Änderung wollen wir diesem eindrücklichen Appell zum behutsamen Umgang mit öffentlichen Veranstaltungen Rechnung tragen. 
 
Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir bitten um Ihr Verständnis für die kurzfristige Absage der Präsenz-Veranstaltung. Dennoch wollen wir unsere Veranstaltung wie geplant am 29.10.2020 gemeinsam mit Ihnen in einem digitalen Format umsetzen.
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Unten lassen wir Ihnen den Zugangslink und die entsprechenden Informationen zukommen. 
 
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und sehen dennoch einer spannenden digitalen Jahrestagung entgegen. 
 
Mit besten Grüßen 
 
Ihre
Christa Reicher 
für die Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege

ZOOM-Meeting

Thema:
Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege „BEWEGUNG IN DER STADT – Mobilität und Denkmalpflege“

Uhrzeit:
29.Okt.2020 08:00 AM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten:

https://rwth.zoom.us/j/95888343799?pwd=VFRlSG1JNCt1d1EvMlAvNDFHVmZzQT09

Meeting-ID:
958 8834 3799

Kenncode:
195033

Foto: Marcus Lumma

Download des Flyers mit Programm:
BEWEGUNG IN DER STADT: Mobilität und Denkmalpflege (PDF 1,9MB)

Anmeldung unter Veranstaltungen:


FACHGRUPPE

Das bauhistorische Erbe gilt als bedeutender Baustein bei der Profilierung von Städten und Regionen, insbesondere im Wettbewerb der Kommunen um Alleinstellungsmerkmale. Dabei scheint die denkmalpflegerische Güteklasse der historischen Bausubstanz nicht so sehr von Bedeutung zu sein wie die Unverwechselbarkeit des Ortes, geprägt durch die Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der historisch gewachsenen Bausubstanz, innerhalb des städtebaulichen Gesamtgefüges. Besonders für Städte mit historischen Stadtquartieren, mit kulturell wertvoller Bausubstanz, ist es eine Herausforderung, die Pflege des kulturell wertvollen Erbes mit einer zukunftsfähigen städtebaulich/baulichen Entwicklungsplanung zu verknüpfen. Die Betrachtung von Denkmalschutz und Denkmalpflege unter dem besonderen Blickwinkel der städtebaulichen Relevanz birgt das Potential, die Auseinandersetzung mit dem historischen Bestand zu einem integrierten Baustein von Stadtplanung und ihren Planwerken und Planungsinstrumenten zu machen.

Akteure aus Universität, Wissenschaft und Praxis haben sich auf Initiative von Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher zu der Fachgruppe „Städtebauliche Denkmalpflege“ zusammengeschlossen:
• der Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Entwerfen,
Fakultät Architektur, RWTH Aachen University
• das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH

Die Fachgruppe beschäftigt sich mit dem „Gedächtnis“ der Stadt, dem Stellenwert der historischen Bausubstanz für die Identität der Stadt und die Stadtentwicklung von morgen. Dabei gewinnen der Städtebauliche Denkmalschutz und die Städtebauliche Denkmalpflege auf der Bundes- und Landesebene zunehmend an Bedeutung in der Diskussion um die Perspektiven der Städte, auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Förderprogrammen.

Die Gruppe will mit ihren Aktivitäten eine Brücke zwischen Lehre, Forschung und Planungspraxis in den Kommunen schlagen und damit das Bewusstsein im Umgang mit dem baulichen Erbe unserer Städte stärken. Der Fokus der Fachgruppe liegt weniger auf der Auseinandersetzung mit dem einzelnen Objekt als vielmehr auf einer interdisziplinären Betrachtung des historischen Kontextes, die architektonische Gesichtspunkte mit wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten verknüpft.